Die Twitterwall zu #twitview
Thomas Spallek vom Intercollective Picture Com organisiert am 20. Januar 2012 ab 17.00 Uhr ein BYOB (Bring Your Own Beamer) im NRW-Forum Düsseldorf.
Nach derzeitiger Planung sind mit dabei:
Laurel Schwulst, Jon Rafman, Theo Michael, Merlin Baum, Christian Rolfes, Frank Eickhoff, Jan Przybilla, Travess Smalley, Thomas Spallek, Edi Winarni, Sebastian Wegerhoff, Namik Schwarz, EPS51, xhoch4, Raumzeitpiraten, moxienetwork, Matthias Danberg, Florian Kuhlmann, Barto Barto, Institut Fuer Musik Und Medien, Benny Nast
Mit Soundcollagen von Jan Schulte und Marc Matters.
Anmeldung: http://www.meetup.com/nrwforum/events/48068622/
Zum Jahresbeginn finde ich Daniel Feines Check seiner Webdienste sehr hilfreich und inspirierend. Was denken Sie?

http://www.facebook.com/photo.php?pid=9012490&id=178528845755
Damit Sie einen Eindruck von den gezeigten Bildern bekommen, stellen wir in den nächsten Tagen jeweils ein Foto und den dazugehörigen Künstler vor. Den Anfang macht Alex Grein, die 1983 in Köln geboren wurde und bei Prof. Gerhard Vormwald an der Fachhochschule Düsseldorf sowie bei Professor Andreas Gursky an der Kunstakademie Düsseldorf studierte. Alex Grein lebt und arbeitet heute in Düsseldorf und sagt über ihre Bilder:
"Beim Betrachten von Landschaft geht es stets um ein subjektives Gefühl. Landschaft ist ein Konstrukt, das in unseren Köpfen entsteht. Wahrnehmung ist individuell und beeinflussbar durch Erinnerungen und Emotionen. Satellitenaufnahmen sind lediglich Bilddokumente. Ihre Nüchternheit dient zur Orientierung, das Abbild der Landschaftsoberfläche gibt einen Überblick. Die fotografischen Arbeiten setzen sich aus Bildausschnitten zusammen, die Satellitenaufnahmen von Google Earth entstammen. Deren Objektivität wird durch eine subjektive Rekonstruktion abgelöst. Eine neue Landschaft entsteht."Gerne können Sie Ihre Meinung im Kommentarfeld hinterlassen, "Gefällt mir" anklicken oder das Foto mit Ihren Freunden auf Facebook teilen.Abbildung: TERRA V (2010), © Alex Grein
In vielen Beispielen von A bis Z wollen wir verschiedene Projekte des NRW-Forums aus den vergangenen Jahren noch einmal aufblitzen lassen. Immer wieder mit einem anderen Beitrag. Heute „G“ wie „Greer".
Der Fotograf Fergus Greer fand ein unglaubliches Objekt für seine Fotos: Leigh Bowery. Diese Fotos wurden 2006 in unserer Ausstellung zum ersten Mal in Deutschland in Deutschland gezeigt. Wer war Leigh Bowery? Eine Kultfigur der Londoner Clubszene.Nachts machte er mit seinen aberwitzigen Kostümen die Mode zur Perfomance, tagsüber war er die größte Muse Lucian Freuds. Leigh Bowery trieb Verkleidung, Maskerade, Travestie auf die Spitze und erhob seine Hässlichkeit zur Kunst. Er stylte seinen Körper in wechselnden, schrillen Outfits zur lebenden Skulptur. Boy George sagt über Leigh Bowery: »Leigh war das Beeindruckenste zu der Zeit, als diese ganzen Muskel-Tunten rumliefen. Er war so mutig. Während wir anderen Make-up benutzten, um unsere Fehler zu verstecken, benutzte Leigh seinen Körper als Ausdruck seiner Kunst.« 1988 entdeckte ihn der legendäre Galerist Anthony d’Offay und Leigh Bowery saß Tag für Tag im Schaufenster der Galerie mitten in London und posierte in wechselnden Kostümen. Dabei lernten sich auch Bowery und Fergus Greer kennen. Diese Ausstellung zeigte das Werk des verstorbenen australischen Künstlers Leigh Bowery (1961 – 1994) gespiegelt in den Fotografien von Fergus Greer. Als Vivienne Westwood zu Ihrer Ausstellungseröffnung in Düsseldorf war, schaute sie sich die Ausstellung natürlich an - sie war erschüttert und begeistert zugleich, dass wir diesen grossartigen Performance Künstler ausstellen - in ihren Augen war er einer der einflussreichsten Künstler seiner Zeit. Abbildung (c) Fergus Greer
In “Die grosse Museumskritik” der "Welt am Sonntag - Ausgabe für NRW" wurde das NRW-Forum mehrfach ausgezeichnet – für unsere Ausstellung FRONTLINE als “Ausstellung des Jahres” (von Werner Raeune). Vom Kunstkritiker der Neuen Osnabrücker Zeitung, Stefan Lüddemann, für “Bestes Ausstellungsprogramm” ... und als “Das frischeste Museumsprogramm Deutschlands". "Kein Haus hat mehr Besucher mit Strickmützen”, sagt WamS-Kritikerin Christiane Hoffmans. Dem schliessen wir uns an mit einem “Vielen Dank, liebe Besucher”! (Und die “Zitrone des Jahres” von K-West Autorin Stefanie Stadel für unsere Container-Ausstellung können wir damit leicht verschmerzen.) Alles nachzulesen in der "WamS NRW" vom 11. Dezember 2011.